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Abfall vermeiden

Tauschen statt wegwerfen

Nicht alles, was im eigenen Haushalt überflüssig ist, muss im Müll landen. Mit der Kieler Tauschbörse hat der ABK ein Online-Portal ins Leben gerufen, durch die Dinge, die für andere noch einen Wert haben könnten, vor ihrer Reise in die Müllverbrennungsanlage gerettet werden.

Mit der Kieler Tauschbörse Abfall vermeiden >>

Mehr Tipps zur Abfallvermeidung

Eine volle und eine leere Pfandflasche
Beim Einkaufen fängt die Abfallvermeidung an und geht weiter im täglichen Leben beim Umgang mit Ressourcen, Produkten und Verbrauchsstoffen.








Wir nennen einige Alternativen:
  • Pfand drauf statt Ex und Hopp
  • Glas statt unkaputtbar
  • Wochenmarkt statt Plastik satt
    (Taschen mitnehmen!)
  • Unverpackt statt umverpackt
  • Geschenk statt Verpackung
  • Altpapier statt blütenweiß
  • Essig statt Chemie
  • Reparieren statt wegwerfen
  • Pumpen statt sprayen
  • Natürlich statt Kunststoff
  • Frische statt Folie
  • Mehrweg statt Einweg
  • Taschen statt Tüten
  • Hart bleiben statt weich spülen
  • Kompost statt Torf
  • Eintopf statt Eindose
  • Blauer Engel statt Schwarzer Peter
  • Fahr mal Rad statt Strafmandat
  • Wisch und wasch statt wisch und weg
  • Lesen statt kopieren
  • Originale statt Kopien
  • Alles frisch statt aus der Konserve
  • Selber machen statt kaufen
  • Kompostieren statt deponieren
  • Flohmarkt statt Sperrmüll
  • Inhalt statt Verpackung
  • Second-Hand statt immer neu
  • Großpackung statt viele kleine
  • Nachfüllen statt wegschmeißen
  • Leihen statt kaufen
  • Qualität statt schnell mal neu

Was kann die Endverbraucherin, was kann der Endverbraucher bewirken?

90 Prozent der Umweltbelastung eines Produktes entstehen bereits in der Produktions- und der Vertriebsphase. Die Umweltbelastungen beim Konsumieren und Entsorgen umfassen dementsprechend noch rund 10 Prozent.
Durch getrennte Abfallsammlung und Recycling nehmen Verbraucherinnen und Verbraucher Einfluss auf die letzten 10 Prozent Umweltbelastungen, durch Abfallvermeidung auf die gesamten 100 Prozent.

Verzichten aber nicht Einschränken:

Angehäufter Müll vor einem restmüllcontainer
Abfall vermeiden bedeutet, auf überflüssige Dinge zu verzichten, die zu Abfall werden könnten, oder diese Dinge nicht zu Abfall werden zu lassen.

Beim täglichen Einkauf zum Beispiel durch den Verzicht auf überflüssige Verpackungen und die Beachtung des Haltbarkeitsdatums. Oder durch Reparieren und Weiterverwenden. Oder durch Tauschen oder Verschenken, damit andere Personen den noch gebrauchsfähigen Gegenstand weiter nutzen können. Oder durch Mieten und Teilen.

Haltbarkeit, Nutzungsdauer, Qualitätsansprüche

Die Lebensdauer eines Produktes ist ein entscheidender Faktor dafür, wie oft wir dieses Produkt neu kaufen (Beispiele: Handys, Drucker, Elektronikgeräte aller Art). Es gibt Produkte, die eine von den Produzenten vorgegebene, nur begrenzte Lebensdauer erreichen können, so dass dadurch ein Neukauf "vorprogrammiert" ist. Die Alternative, eine Reparatur, ist für solche Produkte in der Regel nur schwer oder gar nicht möglich (keine Ersatzteile, Akkus etc.). Hinterfragen Sie die Gewährleistungszeiten. Informieren Sie sich über die Reparaturfähigkeit in der Zukunft und über Fragen zur Wiederverwendung der zu entsorgenden Altgeräte. Stellen Sie Ansprüche bezüglich nachhaltiger Produktion und Produktqualität und vermitteln Sie diese Ansprüche in Beratungsgesprächen den Verkäufer/innen. Berücksichtigen Sie auch diese Faktoren bei Ihrer Kaufentscheidung.

Externer Link zu Abfallberatung.de

Hier finden Sie ausführliche Informationen zur Abfallvermeidung.

Die Abfallberatung im ABK hilft weiter

Unsere Abfallberatung gibt Tipps und Hilfen rund um das Thema Abfallvermeidung und hält Materialien für Kindergärten und Schulen bereit.

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