Kieler Abfall wird analysiert

4 bis 8. Mai schauen wir in die Tonnen

In der ersten Maiwoche vom 4. bis zum 8. Mai lässt der Abfallwirtschaftsbetrieb Kiel (ABK) wieder in mehreren Straßen des Stadtgebietes die Abfalltonnen nicht selbst leeren, sondern von Mitarbeitenden des Witzenhausen-Instituts. Dieses ist beauftragt, erneut eine Abfallanalyse für die Landeshauptstadt durchzuführen.

In diesem Zeitraum werden die Inhalte aus Unterflur, Restabfall- und Biotonnen in große Abfallsäcke und nicht in das Abfallsammelfahrzeug gekippt. Anschließend kommen sie zum ABK in eine Halle, wo sie auf ihre Zusammensetzung untersucht werden. Zur Überprüfung der Einhaltung gesetzlicher Normen, insbesondere der Getrenntsammlungspflicht nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz §§ 9 und 20 sowie der Bioabfallverordnung, analysiert der ABK regelmäßig die realen Inhalte der Abfälle. Ziel ist es, herauszufiltern, welcher Mengenanteil im Restmüll potentiell für eine Wiederverwertung in Recyclinganlagen geeignet ist und welcher Anteil tatsächlich als nicht wiederverwertbar gilt. Dafür wird der Restabfall manuell in verschiedene Abfallkategorien sortiert und verwogen. Die Biotonneninhalte werden untersucht, um herauszufinden, wie hoch darin der Störstoffanteil ist, beispielsweise mit Plastiktüten.

Die Ergebnisse aus der Analyse werden im Spätsommer erwartet.

Folgende Regionen sind von dieser Analyse betroffen:

Unterflurbehälter in der Esmarchstraße, Wulfsbrook sowie Kühlungsborner Straße und Bio- und Restabfall in den Stadtteilen Hasse, Holtenau, Ravensberg, Kronsburg sowie Gaarden Süd.

Der ABK dankt allen Betroffenen für ihr Verständnis bei den Maßnahmen für die Abfallanalyse. Gleichzeitig möchte der ABK alle Kieler*innen bitten, Abfälle und Wertstoffe getrennt zu sammeln und zu entsorgen, damit wichtige Wertstoffe dem Recycling zugeführt und wertvolle Ressourcen geschont werden können. Durch eine richtige Abfalltrennung können Kieler Haushalte darüber hinaus viel Geld bei den Abfallgebühren sparen.

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