Projekt Smarte Verkehrsüberwachung
soll Müllwagen unterstützen
Im Rahmen des Modellprojekts „SmarterLeben“ der KielRegion wird die Maßnahme „Zusammen Platz Machen“ als innovative Lösung für die Optimierung der Verkehrsüberwachung in der Landeshauptstadt Kiel umgesetzt. Ziel des Projekts ist es, unseren Betriebsablauf durch den Einsatz moderner Parksensoren zu verbessern – ein Vorteil, der am Ende nicht nur allen Anwohnenden, den Mitarbeitenden des ABK, sondern auch anderen Akteuren mit großen Fahrzeugen zugutekommt.
Die Herausforderung:
Falschparkende Fahrzeuge in engen Straßen und Kreuzungsbereichen führen regelmäßig zu Verzögerungen bei der Abfallentsorgung. Durch parkende Fahrzeuge in Kreuzungen oder Kurven kommt häufig die Abfallentsorgung zum Stillstand, da das Fahrzeug des ABK die Straße nicht passieren kann. Dadurch entstehen unnötige Kosten und Belastungen für alle Beteiligten. Gleichzeitig sorgen die Behinderungen für ineffiziente Abläufe, Verzögerungen in der Abfallentsorgung und beeinträchtigen den Verkehrsfluss.
Die Lösung: Ab Ende September werden als erstes Pilotprojekt rund 70 Parksensoren in besonders kritischen Bereichen in der Metzstraße im Französischen Viertel und in der Krausstraße im Stinkviertel installiert.
Die Bodensensoren erkennen, wenn sich über einem Sensor ein großer Gegenstand, wie z.B. ein Fahrzeug, befindet und einen bestimmten Zeitraum dort verbleibt. Es werden keinerlei personenbezogene Daten erfasst. Anhand der Meldung in der Software hat das Ordnungsamt dann die Möglichkeit, den Sachverhalt vor Ort zu prüfen.
Wichtig: Es gehen keine Parkflächen verloren – die Sensoren helfen lediglich, die bereits geltenden Parkverbote besser zu überwachen. Dadurch wird eine reibungslosere Abfallentsorgung ermöglicht, was zu saubereren Straßen und einem verbesserten Stadtbild beiträgt.
Eine starke Kooperation: Das Projekt wird in enger Zusammenarbeit zwischen der KielRegion GmbH und der Landeshauptstadt Kiel (Tiefbauamt, Ordnungsamt, Abfallwirtschaftsbetrieb Kiel) durchgeführt. Diese Partnerschaft verbindet regionale Expertise mit praktischen Lösungsansätzen und zeigt, wie durch gezielte Maßnahmen smartere Mobilität und eine höhere Lebensqualität erreicht werden können.
Ein Beitrag zu smarter Mobilität: „Zusammen Platz Machen“ verknüpft digitale Technologien mit konkreten Maßnahmen der Verkehrsüberwachung und trägt dazu bei, bestehende Herausforderungen effizienter zu lösen. Es ist ein zukunftsweisender Schritt, um eine lebenswertere Stadt für alle zu gestalten.
Hintergrund SmarterLeben | KielRegion:
SmarterLeben ist ein gemeinsames Projekt der Landeshauptstadt Kiel sowie der Kreise Plön und Rendsburg-Eckernförde und wird gemeinsam mit der KielRegion umgesetzt. Es ist eines der derzeit 73 Modellprojekte Smart Cities (MPSC) und wird vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) gefördert. Der Begriff Smarte Region (wie auch Smart City) beschreibt das Konzept einer Region oder Stadt der Zukunft, in der mithilfe von digitalen, technischen und gesellschaftlichen Innovationen die Zukunftsfragen rund um Klimawandel, Mobilitätswende oder soziale Teilhabe gelöst werden.
Das Team SmarterLeben | KielRegion arbeitet in den Handlungsfeldern Quartiersentwicklung, regionales Küstenmanagement, Mobilität, Kompetenzaufbau, Beteiligung und Digitale Dienste.
Mehr Informationen unter www.kielregion.de/smarterleben